DialogTour: Tourstart mit Angela Merkel

Respekt, Deutschland” – Unter diesem Motto wird Generalsekretär Ronald Pofalla 18 Tage lang ganz Deutschland bereisen. Nach der zentralen Auftaktveranstaltung im Berliner Konrad-Adenauer-Haus schickte die CDU-Vorsitzende Bundeskanzlerin Angela Merkel den Generalsekretär auf die Reise.

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Das Motto sage “viel über die Menschen hierzulande” aus, sagte Angela Merkel bei der Verabschiedung von Generalsekretär Ronald Pofalla. Mehr als 20 Millionen Bundesbürger seien ehrenamtlich tätig und leisteten jeden Tag einen großen Beitrag für das Gemeinwohl. Konkret nannte Angela Merkel die Großeltern, die ihre Enkel betreuten oder junge Menschen, die sich um Ältere kümmerten.

 

Ein besonderer Schwerpunkt der Dialog-Tour liegt in diesem Jahr in den ostdeutschen Bundesländern. Mit Blick auf den 20. Jahrestag des Mauerfalls soll Bilanz gezogen werden: Was haben wir geschafft? Ist die Aufarbeitung unserer jüngsten Geschichte gelungen? Auch auf dem Perspektivkongress am 10. Oktober und auf dem Bundesparteitag Anfang Dezember in Stuttgart werde das Thema “Neue Länder” ins Zentrum gerückt, betonte die CDU-Vorsitzende.

 

Der erste Tour-Tag führte Ronald Pofalla  nach Bautzen. Gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Schramm diskutierte der Generalsekretär zunächst über den demografischen Wandel in der Region Oberlausitz-Niederschlesien: „Aus unserer Region sind seit 1990 100.00 Menschen weggegangen. Und bisher konnten wir diese Entwicklung noch nicht stoppen”, so Schramm. Mit innovativen Projekten soll diese Entwicklung nun verlangsamt und möglicherweise ganz gestoppt werden: Wichtig sei es aber vor allem auch, dass die Infrastruktur der Region verbessert werde und nicht vergessen werde, betonte der Oberbürgermeister.

 

Vor allem geschichtsträchtig war die nächste Station: gemeinsam mit dem Zeitzeugen Günter Mühle, der insgesamt vier Jahre in dem Gefängnis gesessen hatte. „Die Geschichte dieses Ortes nimmt einen schon sehr mit – kaum vorstellbar, dass Menschen Jahre in solchen Zellen gesessen haben, sagte Roland Pofalla bei der Führung durch die Gedenkstätte.

 

Rund 800 Jahre Geschichte hatte auch die letzte Station des ersten Dialog-Tour-Tages schon hinter sich. Und erstrahlt doch heute in neuem Glanz: Zusammen mit Kanzleramtsminister Thomas de Maizière informierte sich Ronald Pofalla über den sächsischen Weinbau und diskutierten anschließend mit Winzern  der Region, wie Chancen und Möglichkeiten des kleinsten Weinbaugebietes Deutschlands noch besser genutzt werden könnten. „Ich bin beeindruckt, dass hier so viel passiert – die Menschen hier zeigen Mut, gehen Probleme offensiv an und lassen sich nicht unterkriegen, auch wenn das nicht immer so leicht ist”, erklärte Ronald Pofalla im Anschluss an die Veranstaltung.

 

Text: http://www.dialog-tour.cdu.de/?p=336#more-336

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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