Volksbegehren Ethik und Religion
Mit Papst Benedikt XVI. rückte das Christentum, insbesondere in Deutschland wieder ins Bewusstsein. Das Motto „Alles ist beliebig, alles ist möglich“ verliert gerade für junge Leute zunehmend an Reiz. Dies bewies auch der Weltjugendtag in Australien. Die CDU will keine religiöse Beliebigkeit. Berlin braucht ein gemeinsames Wertefundament. Dazu gehört auch der Religionsunterricht in den Schulen als Wahlpflichtfach. Ein Pflichtfach “Ethik“, welches die rot-rote Regierung zum Schuljahr 2006/07 ab Klasse 7 auf Kosten des konfessionellen Religionsunterrichts eingeführt hat, kann diesen nicht ersetzen.
Der weit überwiegende Teil der freiheitlichen Demokratien gehört zum christlichen Kulturkreis. Als ordentliches Lehrfach ist der Religionsunterricht ein wichtiger Gegenpool zu fundamentalistischen Bestrebungen. Nur wer seine eigenen Grundüberzeugungen zu schätzen weiß, kann anderen mit Toleranz und Respekt begegnen.
Aus diesem Grund hat sich die CDU Fraktion Steglitz- Zehlendorf beständig für die Änderung des §13 des Berliner Schulgesetzes eingesetzt und sie wird ebenfalls das Volksbegehren „Pro Reli“ unterstützen.
Nur beim Wahlpflichtfach Ethik/Religion kann sich jede Schülerin, jeder Schüler frei zwischen Ethik und Religion entscheiden. Schule hat die Aufgabe, alle Kräfte und Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern, damit sie selbstbewusst, verantwortungsvoll handelnd, gewaltfrei und tolerant an der Gestaltung einer friedlichen Gesellschaft mitzuwirken imstande sind.
Ihre
Marion Berning
Bezirksverodnete
und stellv. Ortsvorsitzende
CDU Steglitz-Zentrum
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Dieser Artikel entstammt der Nov/Dez-Ausgabe unserer Mitgliederzeitung „Steglitz Info“ und wird hier vorab veröffentlicht.
Hallo Frau Berning. Sie haben bei all dem Text und Logo vergessen die Webadresse anzugeben. Der eine oder andere wird sich ja weiter informieren wollen: http://www.freie-wahl.de
Dies ist totaler Quatsch!
Allein durch die Abschaffung des Religionsunterrichts an den Schulen ließen sich jährlich 2,5 Milliarden Euro einsparen! Sogar weitere 14 Milliarden Euro jährlich durch Streichung sömtlicher Subventionen der Kirchen durch den Staat. Weitere 620 Millionen Euro jährlich durch Wegfall des Unterhalts theologischer Fakultäten mit diversen Lehrstühlen! Und es ist doch wohl durch nichts einzusehen, dass Erzbischöfe und Kardinäle bis zu 11.000 Euro monatlich vom Staat (also nicht etwa von deren Kirche!) erhalten.
Lieber Kommentator: Teile Ihres Posts wurden gelöscht, da sie nicht der Netiquette dieses Blogs entsprachen.
Was entspricht denn nicht der Netiquette dieses Blogs zwar zu erwähnen, dass Erzbischöfe und Kardinäle bis zu 11.000 Euro monatlich vom Staat erhalten, aber hinzuzufügen „während gleichzeitig viele Millionen Arbeitslose an HartzIV verrecken!“. Ist dies also auch hier ein Tabuthema, da ja die Kirchen HartzIV unterstützen, sich seitdem sogar noch mit billigen Arbeitssklaven in Form von Ein-Euro-Jobbern versorgen lassen? Widerspricht es der Netiquette das wahre Gesicht der Kirchen zu zeigen? Ist man in Sorge dies könnte die Zahl der Kirchenaustritte noch erhöhen?
Da kann ich nur allen HartzIV-Opfern empfehlen: nehmt erstmal eure Kinder aus den Religionsunterricht raus! Und wenn ihr doch mal irgendwann einen Job findet, dann tretet aus der Kirche aus! Zahlt keine Kirchensteuer mehr!
Lieber Kommentator,
es ist schlicht Blödsinn, dass in Deutschland Millionen Arbeitslose „verrecken“ – oder Sie sind sich der Bedeutung des Wortes nicht bewusst.
Im Übrigen brauchen Sie auch nicht versuchen, mit immer neuen Namen und Mail-Adressen weitere Kommentare abzugeben, die ähnlich unsachlichen Inhalts sind. Sie sind in diesem Blog nicht erwünscht.
Liebe Kommentatoren,
Kommentare, in denen zum „Bürgerkrieg gegen Hartz IV“ aufgerufen wird oder die von einer „Endlösung des HartzIV-Problems“ sprechen, werden hier nicht veröffentlicht.